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News (Business)
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Written by Dipl.-Kffr. Sophie Hieke, MBR
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Wednesday, 16 June 2010 13:55 |
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Das Europaparlament hat in seiner aktuellen Entscheidung die Ampel als verpflichtende Lebensmittel- und Nährwertkennzeichnung gekippt.
Die Industrie muss somit auch zukünftig keine farbigen Balken für die Angabe der Nährwerte benutzen - eine freiwillige Kennzeichnung durch die Ampel halten viele Verbraucherschützer für unrealistisch. In den letzten beiden Jahren (seit Einreichung eines neuen, EU-weit gültigen Vorschlags zur Kennzeichnung von Lebensmittelprodukten) haben sich Lobbyisten der Lebensmittel- und Getränkeindustrie dafür stark gemacht, das von ihnen entwickelte System der Guideline Daily Amounts (GDAs) anstelle des von der britischen Lebensmittelbehörde proklamierten Ampelsystems als Nährwertkennzeichnung einzuführen.
Nach dieser ersten Lesung im Parlament geht die Gesetzesvorlage nun weiter an den Ministerrat, in welchem die 27 EU-Staaten vertreten sind. Im Rat gibt es allerdings keine einheitliche Position bzgl. der Kennzeichnungsfrage. Zudem hat das Europaparlament in dieser Frage ein Mitentscheidungsrecht. Parlament und Rat müssen sich also höchstwahrscheinlich auf einen Kompromiss einigen. Nähere Details folgen. |
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News (Business)
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Written by Dipl.-Kffr. Sophie Hieke, MBR
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Monday, 03 May 2010 15:45 |
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Neue Studienergebnisse zeigen, dass die meisten Verbraucher Nährwertangaben auf Lebensmitteln nicht in ihre Kaufentscheidung einbeziehen. Die Fülle an Informationen wird zwar für gut befunden, in der Realität aber nicht genutzt.
Eine Umfrage der Fachhochschule Münster (Winter 2009/2010, N=841) zeigt, dass Verbraucher durchaus Wert legen auf Angaben zu Fett- und Zuckergehalt von Lebensmittelprodukten, insbesondere wenn es sich um ungesunde Kategorien wie Süßwaren, Fertiggerichte oder Softdrinks handelt. Einen wirklichen Einfluss auf die tatsächliche Kaufentscheidung hat die detaillierte Angabe von Nährwerten dann allerdings nicht.
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Last Updated on Monday, 03 May 2010 16:00 |
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News (Business)
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Written by Dipl.-Kffr. Sophie Hieke, MBR
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Thursday, 22 April 2010 16:06 |
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Im Westen bislang nur Wenigen bekannt, ist ein Zuckerersatz in Asien bereits seit über drei Jahrzehnten fester Bestandteil des Süßstoffmarktes und hat in Japan mit 40% Marktanteil eine eindeutige Vormachtsstellung. Die Rede ist von stevia rebaudiana, auch bekannt als Honigkraut. Doch was ist so besonders an diesem Kraut? Die Antwort ist einfach: die aus den Blättern der Staude gewonnene Süße ist nicht nur 30mal süßer als Rohrzucker (das reine, extrahierte Steviosid ist sogar 300mal süßer), sie wird vom Körper auch kaum verarbeitet, enthält somit kaum bis gar keine Kalorien, ist für Diabetiker geeignet und besitzt obendrein auch noch eine plaquehemmende Wirkung (→ Reduzierung des Kariesrisikos).
Im Gegensatz zu vielen westlichen Konkurrenzprodukten ist Stevia ein natürliches Produkt, gewonnen aus einer staudenartigen Pflanze. Wo künstliche Süßstoffe (Aspartam (E951), Saccharin (E954) oder Sucralose(E955)) eine Grundscheu beim Verbraucher erzeugen oder gar in manchen Ländern aufgrund eventueller gesundheitlicher Risiken verboten sind (Cyclamat, (E952)), könnte ein natürliches Süßmittel das Mekka für Süßwarenhersteller bedeuten. Noch dazu, da das Kraut eine jahrhundertelange Tradition indianischer Ureinwohner zwischen Brasilien und Paraguay vorzuweisen hat.
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News (Business)
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Written by Dipl.-Kffr. Sophie Hieke, MBR
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Tuesday, 13 April 2010 17:14 |
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Eine bundesweite Untersuchung der Verbraucherzentralen zeigt, dass viele Lebensmittelhersteller sich der Lebensmittelkennzeichnung verweigern. Besonders zucker- und fetthaltige Nahrungsmittel wie Milchprodukte, Wurst und Süßigkeiten kommen ohne Kennzeichnung in den Handel.
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News (Business)
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Written by Dipl.-Kffr. Sophie Hieke
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Friday, 19 March 2010 19:09 |
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Am Dienstag hat der Gesundheitsausschuss des EU Parlaments über den 2008 eingereichten Vorschlag zur Neuregulierung der Lebensmittelkennzeichnung entschieden - Vorschriften bezüglich Nährwertangaben, Kalorien und Portionsgrößen stehen. Zumindest vorerst..
So ist es Wunsch des Parlaments, in Zukunft die zehn wichtigsten Nährwerte auf der Verpackungsrückseite anzugeben, jeweils pro 100g/ml. Ähnlich wie bei den bereits existierenden GDAs sollen zudem prozentuale Angaben zu empfohlenen Tagesmengen gemacht werden. Eine Deklaration der vier wichtigsten Nährwerte auf der Vorderseite der Verpackung sowie eine zusätzliche Angabe von Portionsgrößen sind per Antrag ebenfalls vorgesehen, jedoch noch nicht abschließend geklärt. Auf Fleisch- und Milchprodukten, Gemüse und Obst muss zudem das Herkunftsland genannt werden. Noch offen ist die vorgeschriebene Schriftgröße, obgleich hier von einer einheitlich festgesetzten Mindestschriftgröße (wie ursprünglich gefordert) bereits abgesehen wird.
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Last Updated on Friday, 19 March 2010 19:10 |
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