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Kommentare , category: "News (Business)"
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| Regierung fordert Verhaltenskodex der Wirtschaft |
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| News - News (Business) | |||
| Written by Dipl.-Kffr. Sophie Hieke, MBR | |||
| Tuesday, 06 October 2009 15:35 | |||
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Ilse Aigner (CSU), noch amtierende Bundesverbraucherschutzministerin fordert von der Wirtschaft einen Verhaltenskodex im Rahmen der Debatte um Lebensmittel- und Nährwertkennzeichnung in Deutschland.
In einer Presseerklärung vom 18.09.2009 äußerte sich die Politikerin dahingehend, dass gesetzgeberische Maßnahmen nicht geplant seien. "Schärfere nationale Gesetze machen wenig Sinn. Das Lebensmittelrecht muss europaweit einheitlich geregelt werden." Ziel soll es jedoch sein, in Deutschland nicht nur den Dialog zwischen den Verbraucherorganisationen und der Lebensmittelindustrie zu fördern, sondern langfristig einen Verhaltenskodex zu erarbeiten, der sich der Klarheit und Wahrheit der Kennzeichnung und Bewerbung von Lebensmittelprodukten widme.
Als ein denkbarer Vorschlag wurde vorgebracht, dass beispielsweise Abbildungen von echten Früchten nur dann erlaubt sein sollten, wenn das entsprechende Produkt solche auch beinhalte. Bereiche, in denen heftige Diskussionen zu erwarten sind, sind u.a. das Design, die Farbwahl sowie Schriftart und -größe. Hier stehen eine große Zahl an Umfrageergebnissen einer standhaften Lebensmittelindustrie gegenüber. Aus diesem Grund plant die Bundesregierung den Launch eines Internetportals für Verbraucher, die ihre Meinung bzgl. Lebensmittelkennzeichnung sowie Erfahrungsberichte mit Lebensmittelprodukten und einzelnen Kennzeichnungssystemen kundtun möchten. Diese Informationen sollen laut Aigner sowohl in das deutsche Lebensmittelbuch als auch in die geänderte Version des durch die europäische Kommission eingereichten Vorschlages zur Kennzeichnung (KOM (2008) 40) einfließen.
In diesem Zusammenhang äußerte sich die Bundesverbraucherschutzministerin erneut zur Ampelkennzeichnung, der sie weiterhin skeptisch gegenübersteht. Sie halte einen nationalen Alleingang vor dem Hintergrund des europaweit geltenden Kennzeichnungsvorschlag (KOM (2008) 40) für problematisch. Nationale Lebensmittelkennzeichnung müsse jedoch dennoch verbessert werden, nicht zuletzt im Hinblick auf die Visualisierung der Informationen.
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